Rezension

“Das Biest in Ihm” von Serena Valentino

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Über das Buch:

 

Titel: Das Biest in Ihm

Autor: Serena Valentino

Verlag: Carlsen Verlag

Genre: Märchen

Seiten: 224

Disney Villains Reihe: Band 2

Erscheinungstermin: 22.03.19

Format: Hardcover

Preis: 12,00€

ISBN: 978-3-551-28021-3

Klappentext

Wie wurde aus dem schönen Prinzen das furchterregende Monster? Das Märchen von der Schönen und dem Biest kennen alle. Warum jedoch verändert sich der von seinem Volk einst so geliebte Prinz zu einem verbitterten, zurückgezogen lebenden Biest? Sein königlich vergoldetes Leben in Prunk und Schönheit zerfällt und er wird zutiefst böse – zu seinem eigenen Leid. In dieser Geschichte wird das Märchen erstmals aus Sicht des Prinzen erzählt. In einem spannenden, psychologisch einfühlsamen Fantasy-Roman.

Cover

Auch das Cover von Band zwei ist wieder wunderschön und hat einen ganz besonderen Platz in meinem Bücherregal gefunden. Ich finde es echt gut, dass man beide Gesichter des Prinzen drauf abgebildet hat und grade, wenn man das Buch aufklappt ergibt das Cover ein super schönes Gesamtbild

Meine Meinung

Wow ich kann meine Enttäuschung gar nicht in Worte fassen. Als großer Disney Fan musste ich diese Reihe natürlich anfangen. Nachdem ich Teil 1 noch ganz ok fand, bin ich von diesem hier mehr als enttäuscht. 

Dafür dass es eine Vorgeschichte sein soll, erfährt man nicht wirklich was Neues und die Vorgeschichte an sich ist auch viel zu kurz. Auf den letzten 70 Seiten wird zum Beispiel, die originale Geschichte nacherzählt und dazu auch noch, auf unschöne Art und Weise verändert. Dass die drei Schwestern plötzlich die Drahtzieher an allem sein sollen gefällt mir überhaupt nicht und meiner Meinung nach passen sie nicht in die Storyline. 

Zusätzlich werden dann noch Elemente aus anderen Disney Märchen mit eingebracht, die nichts mit Die Schöne und das Biest zu tun haben. Zum Beispiel Ursula, die Seehexe aus Arielle. Oder die böse Königin aus Schneewittchen. Sorry aber ab dem Zeitpunkt hatte die Story für mich verloren. Für mich gibt es da absolut keinen Zusammenhang. Ich verstehe nicht, warum so gezwungenermaßen eine Verbindung zu den anderen Teilen der Reihe aufgebaut werden muss oder zu anderen Disney Geschichten. Das verfälscht einfach das ganze Original und macht den Lesesspaß kaputt. Wenn die Bücher unabhängig voneinander geschrieben wären, dann hätte man das Problem wahrscheinlich nicht. 

Zu den Charakteren muss ich sagen, dass ich sie aus dem Original absolut liebe und sie eigentlich sehr vielseitige und lebendige Figuren sind. In diesem Buch fehlt ihnen aber definitiv die Tiefe. Sie waren für mich einfach nicht greifbar. Zudem kommt, dass manche Namen gar nicht übersetzt worden sind und in der deutschen Fassung, den englischen Originalnamen haben. Bei mir sorgte das leider teilweise für Verwirrung. Jedoch fand ich es gut, dass manche bekannten Figuren vorkamen, wie Lumiere oder Gaston, die auch eine Rolle in der Vorgeschichte spielen. 

Der Schreibstil ist an sich ganz in Ordnung und ließ sich gut lesen. Trotzdem ist das Gesamtkonzept überhaupt nicht stimmig und auch nur von der Idee gut. Den zweiten Stern gibt es nur, weil ich die Schöne und das Biest an sich wirklich schön finde und es toll war nochmal in die Welt des Märchens abzutauchen.

2/5
2/5

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