Rezension

“Das wandelnde Schloss” von Diana Wynne Jones

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Über das Buch:
 

Titel: Das wandelnde Schloss

Originaltitel: Howl’s Moving Castle

Autor: Diana Wynne Jones

Verlag: Knaur Verlag

Genre: Fantasy

Seiten: 304

Trilogie: Band 1/3

Erscheinungstermin: 02.12.2019

Format: Taschenbuch

Preis: 12,99€

ISBN: 978-3-426-52538-8

Klappentext

Sophie hat das große Unglück, die älteste von drei Töchtern zu sein. Jeder in Ingari weiß, dass die Älteste dazu bestimmt ist, kläglich zu versagen, sollte sie jemals ihr Zuhause verlassen, um ihr Glück zu suchen. Und so geschieht, was geschehen muss: Sophie zieht den Zorn einer Hexe auf sich und wird verflucht.
Ihre einzige Rettung liegt im wandelnden Schloss. Dort wohnt der mächtige, aber herzlose Zauberer Howl, der sie von ihrem Fluch erlösen könnte. Wenn Sophie ihm nur davon erzählen könnte, doch das verhindert der Zauber, der auf ihr liegt.
Also wird Sophie die Hausdame des wandelnden Schlosses und versucht zwischen zynischen Feuerdämonen und magischen Welten, ihre alte Gestalt zurückzuerlangen.

” Ich kann dieses Schloss von seinem Schmutz befreien, auch wenn ich dich nicht von deiner Verdorbenheit befreien kann, junger Mann.” 

(S.58)

Cover

Das Cover ist atemberaubend schön und auch der Grund, warum ich das Buch unbedingt haben musste. Der schwarze Hintergrund und die leuchtenden Farben vom Schloss, machen das Buch zu einem absoluten Hingucker.

 

Meine Meinung

Weil ich den Film vorher noch nie geschaut habe, war für mich klar, dass ich unbedingt zuerst das Buch lesen muss. Nachdem ich das Buch fertig hatte, habe ich dann auch den Film geschaut und habe jetzt einen direkten Vergleich. Ich fand die Geschichte, von Sophie und Zauberer Howl wirklich wunderschön (im Film heißt er Hauro), wobei ich am Anfang so meine Schwierigkeiten hatte. Das Buch beginnt, mit einem Einblick in Sophies Familienleben und mich hat die Stroyline mit ihren beiden Schwestern, Martha und Letti am Anfang absolut verwirrt. Ich bin nicht mehr durchgestiegen und war froh, dass sich das später noch aufklären konnte.

Im Film fand ich das tatsächlich besser gelöst, weil diese Storyline gar nicht thematisiert wurde. Und insgesamt war das Buch an manchen Stellen komplizierter gestaltet, als der Film. Auch das Geheimnis, dass sich hinter der schwarzen Tür verbirgt, die Mission die der Zauberer hat und die Liebesgeschichte, wurden mir im Film verständlicher und auch interessanter dargestellt. Und nach dem Film sehe ich auch klare Unterschiede, in beiden Geschichten. Man merkt eben, dass der Roman nur eine Vorlage war, aber trotzdem fand ich ihn verdammt gut geschrieben und finde die Filmumsetzung wirklich sehr gelungen. 

Im Buch mochte ich zum Beispiel sehr, dass Sophie zwar, als alte Frau dargestellt wurde, aber trotzdem in meinen Gedanken immer noch das junge Mädchen war und dass, obwohl ich den Film überhaupt nicht kannte. Zusätzlich fand ich den Hundemann, Calzifer und Michael genial. 

Auch wenn das wandelnde Schloss ein Klassiker ist, konnte ich den Schreibstil flüssig folgen und ich fand das Buch insgesamt sehr angenehm zu lesen. Ich kann mir aber vorstellen, dass die Geschichte komisch wirken muss, wenn man den Film vorab schon gesehen hat.

4/5
4/5

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