Rezension

“Ich sehe was, was du nicht siehst” von Mel Wallis de Vries

Werbung / Rezensionsexemplar
Über das Buch:

 

Titel: Ich sehe was, was du nicht siehst

Autor: Mel Wallis de Vries

Verlag: Lübbe

Genre: Thriller/Jugendbuch

Seiten: 240

deVries Thriller Reihe: Band 6

Erscheinungstermin: 30.4.20

Format: E-Book

Preis: 8,99€

EAN: 9783732585724

Klappentext

Emma ist verschwunden. Das letzte Mal haben ihre Freundinnen sie auf dem Weihnachtsfest gesehen. Seitdem gilt sie als vermisst. Zwar fehlt sie Lilly, Anouk, Bo und Mabel, dennoch beschließen die Mädchen schweren Herzens, den mit Emma geplanten Urlaub auch ohne sie anzutreten. Doch im Ferienort haben die Freundinnen das Gefühl, beobachtet zu werden. Als dann das T-Shirt in Bos Tasche auftaucht, das Emma trug, als sie verschwand, sind alle sich sicher: Emmas Mörder hat es auch auf sie abgesehen!

Cover
Ich mag das Cover, weil es mal was anderes ist. Ich finde, dass dieser Kreidelook und das Mädchen das sich die Augen zuhält gut zur Geschichte passen und das Cover schon aussieht, wie eine Spieleverpackung. Echt gelungen!
Meine Meinung

Mein erster Thriller. Ich muss zugeben, dass ich mich langsam an dieses Genre herantaste und mir der Jugendthriller ,,Ich sehe was, was du nicht siehst“, da genau recht kam. 

Nachdem ich den Klappentext gelesen und dieses wundervolle Cover gesehen habe, war mir klar, dass ich dieses Buch lesen muss! Und ich muss sagen, dass ich doch positiv überrascht wurde. Der Anfang hat mich sehr neugierig gemacht, denn die Geschichte beginnt aus der Sicht von Emma, die in ihrer misslichen Lage steckt. Sie weiß nicht wo sie ist oder wer sie entführt hat. Zwischendrin tauchen dann immer wieder Zeitungsartikel auf, die anschließend vom Entführer kommentiert werden und immer wieder für Spannung sorgen. Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen und wollte unbedingt wissen, was Emma passiert ist.

Nach dem Anfang zog sich das Buch allerdings und es wurde viel, vom Urlaubsalltag der Mädchen beschrieben. Doch als dann Hinweise auf Emma im Camp auftauchen, wird es wieder spannender und man spürt die Angst der Freundinnen förmlich. Zum Ende hin gibt es eine krassen Plot Twist, mit dem ich niemals gerechnet hätte und mich immer noch schockt. 

Mel Wallis de Vries schreibt unglaublich bildlich und stellt selbst Gefühle metaphorisch dar. Dadurch konnte ich mir alles so gut vorstellen und auch, die Situation der Protagonistinnen nachempfinden. Trotzdem ist der Schreibstil nicht zu anspruchsvoll und lässt sich einfach und flüssig lesen. 

4/5
4/5

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