Rezension

“Scherben spiegeln das Licht” von Nina Hirschlehner

Werbung / Rezensionsexemplar
Über das Buch:

 

Titel: Scherben spiegeln das Licht

Autor: Nina Hirschlehner

Verlag: Books on Demand

Genre: Young Adult

Seiten: 348

Einzelteil

Erscheinungstermin: 30.05.20

Format: E-Book

Preis: 2,99€

 

Klappentext

Auch wenn die ganze Welt zerbricht, Scherben spiegeln das Licht.
An ihrem sechzehnten Geburtstag erfährt April von ihrer Adoption -und ist überglücklich. Denn zu ihrer Familie hat sie sich nie wirklich zugehörig gefühlt. Die Suche nach der Wahrheit führt April nach New York, wo sie schnell Eli kennenlernt, der ihr helfen will, ihre Eltern aufzuspüren. Doch schon bald wird aus einem Funken Hoffnung ein wahrer Albtraum. Ist der Preis für seine Hilfe zu hoch?

Cover

Das Cover wurde von der Autorin selbst designend und ich finde es super schön und gelungen. Es hat wunderschöne Farben und zeigt die Skyline von New York, welches der Hauptschauplatz der Geschichte ist.

Meine Meinung

Wäre es nicht schrecklich zu erfahren, dass die Menschen, die du für deine Familie gehalten hast, gar nicht deine Familie sind? Zu erfahren, dass du adoptiert worden bist und in einem Moment einen großen Teil verlierst, von dem du dachtest, dass er zu dir und deinem Leben gehört?

Ich könnte mit diesem Gedanken nicht leben, doch April ist da anders. An ihrem sechzehnten Geburtstag erfährt sie, von ihrer Adoption und ist darüber erfreut. Sie hatte schon die ganze Zeit gespürt, dass sie irgendwie kein Teil, dieser Familie ist. Doch als sie die Antworten, die sie braucht nicht bekommt, macht sie sich selbst auf die Suche und reist nach New York.

April ist anders. So wie ihre Adoptiveltern sagen würden, ein Problemfall. Sie ist rebellisch, lässt sich nichts sagen und macht wonach ihr der Sinn steht. Doch leider gerät sie in ihrem Leichtsinn an die falschen Leute und begibt sich so in Gefahr. Auf der anderen Seite, möchte April aber auch einfach nur wissen, wo sie hingehört und teilweise merkt man ihren weichen Kern. Ihren Freunden gegenüber ist sie sehr loyal und hilfsbereit und würde alles tun, damit ihre Liebsten in Sicherheit sind.

Meiner Meinung nach ist April eine sehr starke und düstere Protagonistin, deren Gefühle sehr gut dargestellt werden. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Der Schreibstil von Nina ist super angenehm und flüssig zu lesen und ich hatte keine Schwierigkeiten in das Buch rein zu kommen. Besonders der Anfang hat mich neugierig gemacht, denn auch ich wollte wissen, wer Aprils richtige Familie ist. Als April dann in New York ankommt, steigt die Spannung immer mehr und es kamen Situationen hinzu, über die ich einfach nur schockiert war.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, doch ich fand, dass zum Ende hin die Handlungsstränge zu schnell aufeinander folgten. Ich hätte mir vielleicht noch gewünscht, dass man wenigsten erfährt, warum genau April adoptiert worden ist. Und einen Einblick in die Vergangenheit ihrer eigentlichen Familie bekommt.

4/5
4/5

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