Rezension

“Scythe – Die Hüter der Todes” von Neal Shusterman

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Über das Buch:

Titel: Scythe – Die Hüter des Todes

Originaltitel: Scythe

Autor: Neal Shusterman

Verlag: Fischer Sauerländer

Genre: Dystopie/Jugendbuch

Seiten: 528

Trilogie: Teil 1/3

Erscheinungstermin: 21.9.17

Format: Hardcover

Preis: 19,99€

ISBN: 978-3-7373-5506-3

Klappentext

Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue. Unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster.
Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt. Und dessen erste Aufgabe wird es sein, den jeweils anderen hinzurichten …

“Unsterblichkeit kann die Torheit und Schwäche der Jugend nicht mindern. Die Unschuld ist dazu verdammt, einen sinnlosen Tod durch unsere eigenen Hände zu sterben, sie fällt den Fehlern zum Opfer, die wir niemals ungeschehen machen können. “

Zitat: S.438 Z.

Cover

Das Cover hat mich direkt angesprochen und ist auch im Bücherregal, durch seinen metallischen Schutzumschlag, ein absoluter Hingucker. Allerdings muss ich sagen, dass ich das Cover des Taschenbuches, ohne das glänzende Design, passender zum Buch und der Geschichte finde. 

Meine Meinung

Neal Shusterman hat hier eine Welt erschaffen, die absolut cool aber auch beängstigend ist. Die Geschichte spielt in weiter Zukunft und die Menschheit hat es geschafft, die Sterblichkeit zu besiegen. Die Folge ist jedoch, dass die Population ansteigt und den Menschen schnell klar wird, dass der Tod einfach dazugehören muss. Deswegen haben es sich die Scythe, zur Aufgabe gemacht, für das Gleichgewicht des Lebens zu sorgen. 

Citra und Rowen wurden beide zur Ausbildung zum Scythe ausgewählt und müssen lernen, mit der schweren Last jemanden für den Tod auszuwählen, zu leben. Beide Protagonisten hab ich wahnsinnig ins Herz geschlossen und konnte immer mit Ihnen mit fiebern. Bei ihrer Ausbildung entwickeln sich beide und werden am Ende, vor eine schwere Entscheidung gestellt. 

Der Schreibstil ist sehr flüssig und einfach zu lesen. Das Buch ist so spannend geschrieben, dass ich es nur so verschlungen habe. Erzählt wird die Geschichte, von einem allwissenden Erzähler. Dadurch hat man einen guten Überblick und kann gut folgen. Des Weiteren gibt es am Ende jedes Kapitel, Tagebucheinträge der Scythe, die noch mal einen anderen und persönlicheren Einblick in die Gedanken mancher Scythe ermöglichen. 

Das beste fand ich allerdings, dass die Geschichte moralisch zum nachdenken anregt. Würde man selbst einen anderen Menschen töten können ? Und vor allem wie ?

5/5
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