Rezension

“Snowdrop Manor- Tage unter Krähen” von Regina Meißner

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Über das Buch:

 

Titel: Snowdrop Manor- Tage unter Krähen

Autor: Regina Meißner

Verlag: Sternensand Verlag

Genre: Dark Fantasy

Seiten: 462

Einzelband

Erscheinungstermin: 20.03.20

Format: Taschenbuch

Preis: 14,90€

ISBN: 978-3-03896-117-8

Klappentext
Lausche dem Krächzen der Krähen, aber sieh ihnen nicht in die Augen. Denn was du dort erblickst, könnte dich in die Dunkelheit ziehen.

Ein schwerer Schicksalsschlag zerstört von einem Tag auf den anderen das Leben der zwanzigjährigen Lauren. Sie ist plötzlich auf sich allein gestellt – in einer Gesellschaft, in der Frauen es schwer haben, auf eigenen Beinen zu stehen. Als ein Fremder auftaucht und sich als ihr Onkel ausgibt, ist sie zunächst misstrauisch. Aber Wesley Cunningham ist alles, was sie noch hat, also folgt sie ihm auf das Anwesen Snowdrop Manor. Doch in dem alten Herrenhaus ist nichts so, wie es scheint, und Lauren sieht sich bald Geheimnissen und Intrigen gegenüber, die ihr erneut den Boden unter den Füßen wegzureißen drohen. Und dann wäre da noch der charismatische Lord Beaufort, der mehr über Magie weiß, als sie sich jemals vorgestellt hat.

Cover

Das war definitiv ein Coverkauf. Ich gebe es zu. Das Buch ist atemberaubend schön und mit seinem altmodischem Stil ein absoluter Hingucker im Bücherregal und eines meiner Highlights.

Meine Meinung

Snowdrop Manor konnte mich besonders durch seine düstere und magische Atmosphäre überzeugen. 

Obwohl Lauren alles verloren hat kämpft sie. Sie ist eine unglaublich starke und selbstbewusste Protagonistin mit einem großen Herz. Sie ist dankbar über den Job auf Snowdrop Manor, doch mit der Zeit versucht sie den merkwürdigen Geschehnissen auf die Spur zu kommen. Es passieren immer eigenartigere Dinge und ab und zu habe ich mich tatsächlich gegruselt. Teilweise bleibt einem beim Lesen echt die Spucke weg und durch den Schreibstil von Regina Meissner wirkt alles so authentisch und düster. Ich an Laurens Stelle hätte sofort die Beine in die Hand genommen und wäre gerannt. Weit weg von diesem Ort. Doch nicht nur der Ort, sondern einige Figuren verbergen ein Geheimnis. 

Fragen über Fragen und Rätsel haben mich beim Lesen begleitet, auf die ich aber schnell eine Lösung vermutete. Ab der Hälfte des Buches hatte ich eine Theorie, die sich auch bestätigt hat. Das lag besonders daran, dass mich das Buch an ,,Krabat“ von Otfried Preußler erinnert hat. Trotzdem konnte mich das Ende jedoch noch überraschen und ich konnte mitfiebern. 

Zur Spannung muss ich jedoch sagen, dass die Story teilweise etwas langatmig war und es am Ende auch einen Spannungskiller gibt. Ich für meinen Teil mag es ja in actionreichen Szenen dabei zu sein und die Situation als Leser mitzuerleben. Da das Ende aber aus der Retrospektive nacherzählt wird, wurde ich etwas aus dem Geschehen gerissen und die Spannung ließ nach. 

Trotzdem ist Snowdrop Manor eine tolle, magische Geschichte, die ich nur empfehlen kann.

4/5
4/5

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