Rezension

“Streuner- Verflucht liebenswert” von Stefanie Scheurich

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Über das Buch:

 

Titel: Streuner- Verflucht liebenswert

Autor: Stefanie Scheurich

Verlag: Sternensand Verlag

Genre: Urban Fantasy/Jugendbuch

Seiten: 442

Einzelband

Erscheinungstermin: 23.02.18

Format: Taschenbuch

Preis: 14,90€

ISBN: 978-3-906829-74-6

Klappentext

Boru hat die Schnauze gestrichen voll von seiner Ausbildung zum Hexenmeister. Während er lieber Sänger werden würde, besteht seine Mutter darauf, dass er sein Studium an der Zauberschule vollendet. Er beschließt kurzerhand, abzuhauen und seinem Traum zu folgen. Womit er allerdings nicht gerechnet hat, ist der Fluch seiner Mutter, der ihn in eine Katze verwandelt, sobald er die Welt der Normalos betritt. Aber von seinem neuen Körper lässt Boru sich nicht aufhalten. Er begegnet Greta, einer Internatsschülerin, die den streunenden Kater bei sich aufnimmt. Seine Mutter hat allerdings noch einige Tricks auf Lager, um ihren Sohn zur Vernunft zu bringen. Bald schon ist Boru hin- und hergerissen zwischen der Pflicht, Greta nicht in die Probleme seiner Welt hineinzuziehen, und dem Wunsch, bei ihr zu bleiben. Denn auch ein Kater kann sein Herz an ein Mädchen verlieren.

Cover
Das gesamte Konzept des Buches ist einfach super stimmig und absolut niedlich. Alleine auf dem Cover findet man so viele Details, die zur Geschichte passen, dass man richtig merkt wie viel Mühe sich hier gegeben worden ist. Mir gefällt das Cover absolut und es spricht mich, als Fantasy Fan sehr an.

 

Meine Meinung

Streuner war ganz niedlich, aber mehr dann auch nicht! Die Idee mit der Katzenperspektive war zwar echt gut und teilweise musste ich auch über die ein oder andere Situation schmunzeln. Allerdings fehlte es einfach durch und durch an Spannung und die Handlung war sehr langatmig.

Es gab einen Moment an dem ich dachte, dass jetzt der Spannungsbogen aufgebaut wird, der kam jedoch erst nach 250 Seiten. Und zu meiner Enttäuschung, war die Spannung auch direkt wieder weg. Ich finde es persönlich einen absoluten Spannungskiller, wenn actionreiche Szenen einfach ohne den Leser und ohne jegliche Form von Ausführung passieren. Die Handlung hatte definitiv Spannungspotential, wurde dann aber ganz kurz und ohne große Details in der Retrospektive wiedergeben. Absolut nicht mein Fall. 

Die beiden Protagonisten fand ich anfangs ganz nett und ich muss sagen, dass ich Boru doch sehr mochte. Besonders in seiner Katzenform. Leider gibt es dann in seiner Storyline einen Plot Twist, der ihn etwas in den Hintergrund rückt. Greta hingegen fand ich erst tough, aber dann super anstrengend. Was ich allerdings sehr mochte, war der Aspekt, dass jeder Charakter seine Rolle oder seine Aufgabe hatte. So gab es keinen, der nicht direkt mit der Storyline verbunden war. 

Den Schreibstil mochte ich hingegen sehr. Er ist ganz leicht, angenehm zu lesen und humorvoll. Dadurch ist Streuner ein schönes Buch für zwischendurch. Besonders die Verwandlung von Boru hat Stefanie Scheurich wunderbar dargestellt und der Einblick in seine Gedanken als Katze waren echt lustig. 

Zum Ende hin wurde die Story leider wieder langatmig und der Abschluss hat mir überhaupt nicht gefallen. Greta und Boru waren zwei ganz neue Menschen und dass passte leider nicht. Insgesamt wirkte die Geschichte für mich eher, wie ein Kinderbuch. Die Story war zwar ganz süß und wer eine leichte Lektüre sucht macht hier nichts falsch. Für mich fehlte aber die Spannung, es blieben offene Fragen, manche Handlungen waren unlogisch und es gab kaum überraschende Wendungen. 

2/5
2/5

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