Rezension

“Die Apfelprinzessin” von Maya Shepherd

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Über das Buch:

Titel: Die Apfelprinzessin

Autor: Maya Shepherd

Verlag: Sternensand Verlag

Genre: Märchen

Seiten: 146

Grimm Chroniken: Band 1

Erscheinungstermin: 02.02.18

Format: Taschenbuch

Preis: 8,90€

ISBN: 978-3-906829-70-8

Klappentext

Dieses Buch beginnt nicht mit Es war einmal, denn auf diese Weise fangen all die Lügen an, die Wilhelm und Jacob in die Welt gesetzt haben. Dies ist kein Märchen, sondern eine wahre Geschichte.
Es heißt, die Bösen werden bestraft und die Guten leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage. Das Leben ist aber nicht schwarz-weiß und gewiss nicht glücklich. Rot ist die Farbe, die über das Schicksal bestimmen wird.
Die Lüge ist oft nicht von der Wahrheit zu unterscheiden, am wenigsten, wenn die Wahrheit zu schrecklich ist, um sie glauben zu wollen.

“Märchen sind wie alle Sagen und Legenden: Es steckt ein Funke Wahrheit in ihnen, verwoben mit viel Fantasy.” (S.8 ab Z.5)

Cover

Das Cover war einer der Gründe, wieso die Reihe direkt auf meiner Wunschliste gelandet ist. Ich finde es wunderschön und dass, obwohl ich es eigentlich nicht mag, wenn Personen auf dem Cover abgebildet sind. Der Spiegel und das wehende Kleid geben dem Cover schon direkt etwas märchenhaftes.

Meine Meinung

Die ersten beiden Bände, der Grimm Chroniken, habe ich vor kurzem gewonnen und mich riesig gefreut. Die Bücher standen schon länger auf meiner Wunschliste und endlich konnte ich anfangen sie zu lesen. Wegen der Seitenanzahl war ich am Anfang super skeptisch und ich muss auch leider sagen, dass ich das immer noch bin. 

Allerdings gab es auch viel das mir gefallen hat und damit möchte ich gerne zuerst anfangen. Ich fand es zum Beispiel toll, dass die Geschichte zwar ein Märchen ist, aber trotzdem Urbanfantasy Elemente hat. Die Märchenfiguren treten im realen Leben auf und dass macht die Story etwas verrückt und komisch. Ich fand es großartig und musste an manchen Stellen echt lachen. 

 Außerdem werden viele tolle Märchen miteinander kombiniert und für mich persönlich war dies ein Highlight. Man hat dadurch beim Lesen direkt mehrere Geschichten, die in Gedanken wieder aufgerufen werden. Und obwohl so viele Storys miteinander kombiniert wurden, wirkt die Story nicht abgedreht oder überladen. Durch den bildlichen und angenehmen Schreibstil der Autorin, kann man der Geschichte auch wunderbar folgen. 

Doch leider hat Die Apfelprinzessin nicht mal 150 Seiten und endet genau dann, wenn man grade in die Story reinkommt. Mich persönlich hat das total genervt und das Ende hat mich dementsprechend auch enttäuscht. Zusätzlich sind die Passagen eher kurz, wenig detailliert und es fehlte an Spannung. So richtig in Fahrt kam ich leider nicht beim Lesen. Wie gesagt, das Buch beginnt erst so richtig, wenn es endet und dementsprechend kann auf den ersten 100 Seiten auch nicht viel passieren. Mir ist bewusst, dass es im Folgeband weitergeht, aber ich finde es dann tatsächlich schade, dass man die Bücher so knappgehalten und getrennt hat. Ich habe es dann lieber, wenn die Bücher etwas dicker sind. Teil zwei werde ich noch lesen aber, wenn der auch wieder so abrupt abbricht, dann ist die Reihe definitiv nichts für mich. 

3/5
3/5

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