Rezension

“Das Gold der Krähen” von Leigh Bardugo

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Über das Buch:

Titel: Das Gold der Krähen

Originaltitel: Glory or Grave

Autor: Leigh Bardugo

Verlag: Knaur

Genre: Fantasy

Seiten: 592

Dilogie: Teil 2/2

Erscheinungstermin: 03.09.2018

Format: Paperback

Preis: 16,99€

ISBN: 978-3-426-65449-1

Klappentext

Sechs unberechenbare Außenseiter – ein unerreichtes Ziel – Rache! Das Abenteuer geht weiter!

Ein Dieb mit der Begabung, die unwahrscheinlichsten Auswege zu entdecken
Eine Spionin, die nur »das Phantom« genannt wird
Ein Verurteilter mit einem unstillbaren Verlangen nach Rache
Eine Magierin, die ihre Kräfte nutzt, um in den Slums zu überleben
Ein Scharfschütze, der keiner Wette widerstehen kann
Ein Ausreißer aus gutem Hause mit einem Händchen für Sprengstoff

Kaz Brekker und seinen Krähen ist ein derart spektakulärer Coup gelungen, dass sie selbst nicht auf ihr Überleben gewettet hätten. Statt der versprochenen fürstlichen Belohnung erwartet sie jedoch bitterer Verrat, als sie nach Ketterdam zurückkehren. Haarscharf kommen die Krähen mit dem Leben davon, Kaz’ Geliebte Inej gerät in Gefangenschaft. Doch Kaz trägt seinen Spitznamen »Dirtyhands« nicht ohne Grund – von jetzt an ist ihm kein Deal zu schmutzig und kein Risiko zu groß, um Inej zu befreien und seinen betrügerischen Erzfeind Pekka Rollins zu vernichten.

„Krähen erinnern sich an Menschengesichter. Sie erinnern sich an Menschen, die sie füttern, die freundlich zu ihnen sind. Und auch an die Leute, die ihnen Leid antun.“

Cover

Das Cover ist unfassbar schön und im gesamten mit dem orangenen Buchschnitt ist das Buch ein absoluter Hingucker. Nebenbei passt das Cover mit der Krähe und der Silhouette von Ketterdam auch super zum Inhalt und zum Titel.

Meine Meinung

on der Aufmachung des Buches war ich absolut begeistert. Das Cover und der Knallorange Seitenschnitt sind super stimmig und ein absoluter Blickfang. 

Ich frage mich ehrlich gesagt aber, wo die guten Bewertungen für dieses Buch herkommen. 

Die Geschichte geht genau da weiter, wo die erste geendet hat. Dadurch kam ich super in die Handlung rein und hatte das Gefühl, dass ich eigentlich gar keinen neuen Teil angefangen habe. Auch während der Handlung werden immer wieder Ereignisse, aus dem ersten Teil aufgegriffen und auch später noch aufgeklärt. Dadurch lernt man besonders die Hauptfiguren und ihre Persönlichkeit viel besser kennen. 

Von Kaz gibt es eine sehr gelungene Definition der Krähen, die absolut auf seine Bande zutrifft. 

„Krähen erinnern sich an Menschengesichter. Sie erinnern sich an Menschen, die sie füttern, die freundlich zu ihnen sind. Und auch an die Leute, die ihnen Leid antun.“ 

Die Handlung ist, wie im ersten Teil wieder gefüllt mit Intrigen, Plänen und Hinterhalte. Allerdings steckt meiner Meinung nach eigentlich mehr Potential in der Story. Beim Lesen wirkte alles auf mich, wie eine Reihe von vielen kleinen Kurzgeschichten, die alle am Ende zusammenfinden und währende des Lesens viele Fragen aufwerfen. Manche davon werden geklärt, aber andere bleiben einfach offen, was ich total Schade finde. Dasselbe passiert auch bei manch neuen Charakteren, die genauso schnell wieder verschwinden, wie sie aufgetaucht sind. Zwischendrin hat man dann immer mal wieder Rückblicke und Gedankengänge der Figuren, die meiner Meinung nach nicht notwendig gewesen wären. Durch zu viele Details ziehen sich die Kapitel leider in die Länge und ich fand es, bis auf die letzten 150 Seiten anstrengend zu lesen. 

Das Ende reißt das Ruder dann wieder rum und es kommt Spannung auf. Alle Intrigen und Pläne machen nun einen Sinn und über manches Ergebnis eines Plans, kann man wirklich schmunzeln.

2/5
2/5

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