Rezension

“Legend- Fallender Himmel” von Marie Lu

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Über das Buch:

 

Titel: Legend- Fallender Himmel

Originaltitel: Legend

Autor: Marie Lu

Verlag: Loewe Verlag

Genre: Dystopie/ Jugendbuch

Seiten: 368

Trilogie: Teil 1/3

Erscheinungstermin: 10.09.12

Format: Hardcover

Preis: 5,00€

ISBN: 978-3-7855-7394-5

Klappentext

Eine Welt der Unterdrückung. Rachegefühle, die durch falsche Anschuldigungen genährt werden. Und Hass, dem eine grenzenlose Liebe entgegentritt. Dies ist die Geschichte von Day und June. Getrennt sind sie erbitterte Gegner, aber zusammen sind sie eine Legende!

Der unbändige Wunsch nach Rache führt June auf Days Spur. Sie, ausgebildet zum Aufspüren und Töten von Regimegegnern, erschleicht sich sein Vertrauen.
Doch Day, der meistgesuchte Verbrecher der Republik, erweist sich als loyal und selbstlos – angetrieben von einem unerschütterlichen Gerechtigkeitssinn. June beginnt, die Welt durch seine Augen zu sehen. Ist Day tatsächlich der Mörder ihres Bruders?
Fast zu spät erkennt June, dass sie nur eine Spielfigur in einem perfiden, verräterischen Plan ist.

„Fallender Himmel“ ist der erste Band der Legend-Trilogie.

“Jeder Tag bedeutet vierundzwanzig neue Stunden. Jeder Tag bedeutet, dass alles möglich ist. Man lebt den Moment oder man stirbt darin, aber man lebt sein Leben einen Tag nach dem anderen. Und man versucht immer auf die Sonnenseite zu gelangen. Ins Licht.” (S.363)

Cover

Der Schutzumschlag gefällt mir sehr, weil er so schön schlicht und trotzdem auffällig, durch das goldene Logo ist.

Meine Meinung

June und Day hätten unterschiedlicher nicht sein können. Sie leben beide in der futuristischen Republik Nordamerikas, die sich im Krieg mit den Kolonien befindet. Doch beide leben in unterschiedlichen Schichten und haben dementsprechend auch eine andere Ansicht gegenüber der Politik. Doch eines Tages treffen sie aufeinander und von da an ändert sich für beide ihr Leben. 

Ich muss zugeben das ich die Idee hinter der Dystopie echt toll fand, auch wenn das Rad hier nicht neu erfunden worden ist. Man kennt das Schema eben schon aus anderen Dystopien. Die Regierung befindet sich im Krieg und unterdrückt die Bevölkerung. Doch irgendwann kommt jemand der Regierung auf die Schliche und versucht auszubrechen und das System zu ändern. Dadurch ist die Story an sich sehr vorhersehbar, doch die Spannung bleibt dabei nicht aus. Die Umsetzung ist, was das angeht wirklich gelungen. Ich konnte das Buch flüssig lesen und habe auch einen guten Einblick in beide Protagonisten bekommen. Eben dadurch, dass die Handlung aus der jeweiligen Sichtweise von Day oder von June erzählt wurde. Außerdem hat mir die bildliche Darstellung der Welt und auch die, der Charaktere wirklich gut gefallen. Ich konnte richtig in die Geschichte abtauchen. 

Das Einzige, was der Autorin nicht so gelungen ist rüber zu bringen, waren Gefühle. Besonders in traurigen Momenten, habe ich beim Lesen nichts empfunden. Und manche Todesszenen habe ich erst überlesen, weil sie so flach beschrieben waren. In dem Punkt hätte ich mir noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Ich denke dann hätte ich auch die Gefühle zwischen June und Day besser nachempfinden können. Das ging mir da irgendwie zu schnell. 

Insgesamt bin ich aber sehr gespannt auf Teil zwei und bin mir sicher, dass mich da noch die ein oder andere Wendung überraschen wird. Teil eins kann ich aber getrost jedem empfehlen, der eine schöne Dystopie für

4/5
4/5

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