Rezension

“Marta schläft” von Romy Hausmann

Werbung / Rezensionsexemplar
Über das Buch:

 

Titel: Marta schläft 

Autor: Romy Hausmann

Verlag: dtv

Genre: Thriller

Seiten: 400

Einzelband

Erscheinungstermin: 17.4.20

Format: E-Book

Preis: 14,99€

Klappentext
»Hab dich. Und jetzt spielen wir. Wir spielen: Gericht.«

Es ist Jahre her, dass man Nadja für ein grausames Verbrechen verurteilt hat. Nach ihrer Haftentlassung wünscht sie sich nichts sehnlicher, als ein normales Leben zu führen. Doch dann geschieht ein Mord. Und der soll ungeschehen gemacht werden. Ein abgelegenes Haus wird zum Schauplatz eines bizarren Spiels ? denn Nadjas Vergangenheit macht sie zum perfekten Opfer. Und zur perfekten Mörderin … Ein tief unter die Haut gehender Psychothriller über Schuld, Vergeltung und die Frage, ob ein Täter je wieder frei sein kann.

Foto 28.06.20, 19 18 59

“Menschen, die einem etwas wert sind, darf man nicht belügen. Egal, welche Konsequenzen das für einen selbst hat.”

(Position 1206)

Cover

Das Cover mag ich, weil es so schön schlicht ist und man auch direkt erkennen kann, dass man einen Thriller in der Hand hält. Jedoch muss ich sagen, dass das Cover nicht so zur Geschichte passt, der Titel jedoch definitiv.

Meine Meinung

Nadja wünscht sich nach ihrer Haftentlassung nichts mehr, als ein normales Leben führen zu können. Doch als verurteilte Mörderin ist das gar nicht so einfach und schon bald machen sich andere, Nadjas Vergangenheit zu nutzen und sie gerät in ein schweres Verbrechen. 

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar bekommen und hab mich wahnsinnig darauf gefreut damit anzufangen. Doch leider war der Einstieg in das Buch etwas holprig, denn die Geschichte besteht aus drei Handlungssträngen. Der eine spielt in der Gegenwart und der andere in der Vergangenheit. Zwischendurch gibt es dann noch Kapitel, die in Form von Briefen geschrieben sind und eine neue Handlung, aus der Vergangenheit beschreiben. Erzählt werden die Kapitel, teilweise aus der Ich-Perspektive und der Erzählperspektive. Für mich war das ein reines Chaos, durch, dass ich mich erstmal kämpfen musste. Ständig habe ich versucht den Zusammenhang zu finden und sobald neue Charaktere auftauchten, hatte ich später Schwierigkeiten mir zu merken, zu welchem Handlungsstrang sie gehörten. Das hat es mir leider auch schwergemacht, eine Bindung zu den Protagonisten herzustellen. Gut fand ich es jedoch trotzdem, dass die Charaktere von allen Seiten beleuchtet werden und man echt eine Menge, über ihr Leben erfährt. 

Nach der Hälfte des Buches kommt dann Licht ins Dunkel und man findet einen Zusammenhang. Man merkt endlich, in was für einer schrecklichen Situation Nadja steckt. Doch trotzdem fehlte mir hier etwas die Spannung. Der Moment, der einem den Schauer über den Rücken laufen lässt und man unbedingt wissen will wie es ausgeht, kam leider nicht. 

Dazu kommt, dass das Ende schnell vorhersehbar und klischeehaft ist. Von mir gibt es  3/5 Sterne, da der Plot an sich gut, aber eben noch ausbaufähig wäre, besonders in Hinsicht auf das Ende.

3/5
3/5

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