Rezension

“Sister of the Stars- Von Runen und Schatten” von Marah Woolf

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Über das Buch:

 

Titel: Sister of The Stars- Von Runen und Schatten

Autor: Marah Woolf

Verlag: Nova MD

Genre: Fantasy

Seiten: 480

Trilogie: Teil 1/3

Erscheinungstermin: 20.06.20

Format: Hardcover

Preis: 20,00€

ISBN: 978-3-96698-369-3

Klappentext

»Manche Dinge vermisst man für immer.«

Vor vier Jahren wurde Vianne von einer Sylphe gebissen. Im folgenden Dämonenfieber verlor sie all ihre Hexenkräfte. Um zu überleben, musste sie ihre Heimat und ihre große Liebe Ezra Tocqueville verlassen. Nun kehrt sie geheilt nach Frankreich zurück, das mittlerweile hinter einer riesigen Mauer liegt, die die Welt vor den Dämonen schützt. Vianne ist fest entschlossen, sich ihre Magie und Ezra zurückzuholen.

Vorher muss sie jedoch den jetzigen Großmeister der Magier überzeugen, einen Pakt mit den Dämonen zu schließen. Aber Ezra hat seine eigenen Pläne und in diesen kommt Vianne nicht mehr vor …

Ein magisches Abenteuer voller Gefahren und Romantik in einer Welt, in der Legenden Wirklichkeit geworden sind.

“Es ist leicht, einer Versuchung zu widerstehen, wenn sie sich einem gar nicht bietet.” (S.157)

Cover

Sister of the Stars ist das schönste Buch in meinem Bücherregal und ich ziehe da echt meinen Hut vor Marah Woolf, dass sie so viel Liebe in die Gestaltung des Buches gesteckt hat. Sowohl mit und ohne Schutzumschlag ist das Buch eine Augenweide. Besonders 0hne Schutzumschlag kommt einem eine Farbgewalt entgegen, die ich mir ständig anschauen könnte. So unfassbar schön! Zusätzlich ist die Innengestaltung perfekt auf die Geschichte abgestimmt und von Innen sieht es ein wenig aus, wie ein Hexenbuch.

Meine Meinung

Dämonen und Hexen, bitte wie gut hört sich diese Kombination an? Ich habe mich sehr auf das neue Buch von Marah gefreut und muss sagen, dass es ein schöner Reihenauftakt war, der in manchen Punkten aber auch seine Schwächen hatte. 

Ich mag den Schreibstil von Marah wirklich sehr gerne, denn man kann ihn flüssig lesen, er ist sehr bildlich und teilweise humorvoll. Das Einzige was mir daran nicht gefallen hat, waren die langen und detaillierten Beschreibungen, am Anfang des Buches. Ich habe mich echt durch die erste Hälfte gequält, denn sie war langatmig und ohne Spannung. Ich hatte ein wenig das Gefühl, dass eher unwichtige Details mehr im Fokus lagen, als wichtige Details, die ich gebraucht hätte, um die Welt und besonders das politische Konzept dahinter zu verstehen. Dadurch habe ich leider angefangen, automatisch weitere Beschreibungen zu überfliegen. Erst nach der Hälfte des Buches hat es Klick gemacht und ich habe langsam verstanden, was es mit der Loge, der Kongregation und den Dämonen auf sich hat.

Darauf folgten zwei wirklich richtig starke Kapitel, die mir sehr im Gedächtnis geblieben sind. Sie waren voller Spannung und überraschenden Wendungen. Danach war ich erstmal sehr geschockt, doch leider lässt die Spannung dann teilweise wieder nach und auch das Ende konnte mich nicht so überzeugen. Irgendwie hatte ich mehr Action zum Ende hin erwartet. Ich bin mir jedoch sicher, dass der zweite Teil mich da mehr überzeugen kann.

Die Welt, in der die Geschichte spielt wirkte auf mich von Anfang an sehr interessant und magisch. Auch wenn sie im ersten Teil noch nicht so weit ausgebaut wurde, glaube ich, dass sie sehr viel Potential hat und besonders im zweiten Teil richtig spannend werden könnte. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass ich mich in Frankreich befinde, denn Marah bringt immer wieder französisch Begriffe und Namen ein. Was mich ein bisschen verwirrt hat, war jedoch die Zeit, in der die Geschichte spielt. Am Anfang hatte ich das Gefühl, dass ich mich in einer Zeit befinde, in der es üblich war an Hexen und Magie zu glauben. Als die drei Schwestern, aber in ein. Auto stiegen war ich erst super irritiert und irgendwie fand ich es auch in manchen Szenen lustig, dass die Geschichte in der heutigen Zeit spielt.

Die drei Schwestern fand ich sehr witzig. Sie sind ein tolles Team und ergänzen sich sehr. Vianne ist die Jüngste von ihnen und auch die Protagonistin. Mit ihr konnte ich jedoch gar nichts anfangen. Sie ist vom Verhalten sehr kindlich, naiv, hat wenig Selbstvertrauen und jammert in einer Tour Ezra hinterher. Die Liebesgeschichte der Beiden fand ich super anstrengend und es war ein reines Hin und Her. Caleb und Aimee hingegen, mochte ich da viel mehr!

Obwohl mich Teil 1 jetzt nicht in allen Punkten überzeugen konnte, freue ich mich doch auf Teil 2, denn das Ende machte mich schon neugierig, wie es weitergehen wird

3/5
3/5

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